Zur Sonne, zur Freiheit

Liebe Besucher, geschätzte Festivalveranstalter und Auftraggeber, Filmverleiher, Sponsoren, Mitglieder des Berliner Senats und Freunde des Kinos Babylon.

Seit fast 5 Monaten befinden sich die in ver.di organisierten Mitarbeiter des Babylon im Streik und fordern neben der Abkehr der unseriösen „hire and fire“ Mentalität endlich eine Vergütung nach dem bundesweiten Tarifvertrag für Filmtheater. Doch Geschäftsführer Grossman legt kein Angebot vor und kompensiert den Ausfall mit Streikbrechern und Mehrarbeit der nicht gewerkschaftlich organisierten Restbelegschaft.

Trotz Erhöhung der Preise und gestiegenen Besucherzahlen wurden seit mehr als 5,5 Jahren die Entgelte der Filmvorführer und weiterer Mitarbeiter nicht erhöht. Näheres können Sie der hier aufgeführten ver.di Presseinformation zu Beginn des unbefristeten Streikes entnehmen.

Mittlerweile bleiben Besucher dem Babylon fern oder kaufen nichts in der Gastronomie und Veranstalter suchen sich sozialere Orte. Zeigen sie sich solidarisch mit den Streikenden!

Schreiben Sie dem Geschäftsführer unter grossman@babylonberlin.de und setzen ver.di unter betriebsgruppebabylon@gmail.com in CC.

Vielen Dank


1 Antwort auf „Zur Sonne, zur Freiheit“


  1. 1 Administrator 05. Oktober 2015 um 9:56 Uhr

    Sehr geehrter Herr Grossman,
    mit Staunen habe ich heute erfahren, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Babylon noch immer um ihr Recht auf tarifliche Normalität kämpfen müssen.
    So sehr ich das Babylon schätze, so sehr schätze ich aber auch die dort Beschäftigten ohne die das Babylon nicht den Charme hätte, den es bis dato hatte.
    Ich unterstütze den Streik der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und hoffe, dass Sie endlich faire, normale (!) Verhältnisse im Babylon herstellen!
    Lassen Sie mich doch wissen, ab wann die Leute normal bezahlt werden, denn davor ist es mir nicht möglich, das Babylon zu besuchen.
    Beste Grüße,
    Daniela Gödel

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